Arthritis – wenn sich Gelenke entzünden
Arthritis ist die medizinische Bezeichnung für Gelenkentzündung. Arthritis ist im Gegensatz zur abnutzungsbedingten Arthrose an überwärmten, geröteten und meist geschwollenen Gelenken zu erkennen. Häufig sind Kniegelenk (Gonarthritis), Hüftgelenk (Coxarthritis) oder Schultergelenk (Omarthtritis) von Arthritis betroffen.
Gelenkschmerzen durch Arthritis Arthritis
geht oft mit starken Gelenkschmerzen einher. Meistens ist die Beweglichkeit des betroffenen Gelenks eingeschränkt. Manchmal bildet sich ein Gelenkerguss, der tastbar ist.
Ursachen von Arthritis
Die Ursachen von Arthritis sind überaus vielfältig. Mediziner ordnen sie vor allem in zwei Gruppen ein.
Bakterielle Arthritis
Bei bakterieller beziehungsweise eitriger Arthritis sind Krankheitserreger in das Gelenk eingedrungen. Das geschieht beispielsweise bei Verletzungen, anderen Infektionen in der Nähe des Gelenks oder über den Blutkreislauf.
Nicht bakterielle Arthritis
Nicht bakterielle Arthritis ist in aller Regel ein Symptom von entzündlichen Gelenkerkrankungen wie Rheuma oder Gicht. Auch Schuppenflechte begünstigt nicht bakterielle Arthritis.
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Arthritis nicht selbst behandeln!
Arthritis sollten Sie nicht auf eigene Faust behandeln. In der Regel sind die Schmerzen und die Bewegungseinschränkungen auch so stark, dass selbst harte Kerle zum Arzt gehen.
Wie kann bei Arthritis geholfen werden?
Meist wird eine medikamentöse Therapie eingesetzt. Dazu gehören auch Schmerzmittel. Um die Gelenkschmerzen zu lindern und die Entzündung zu bekämpfen, kommen unter anderem sogenannte nicht-steroidale Antirheumatika infrage. Das sind Wirkstoffe wie Acetylsalicylsäure, Diclofenac, Ibuprofen oder Naproxen. Diese Wirkstoffe sind in vielen frei verkäuflichen Schmerzmitteln enthalten. In Absprache mit Ihrem Arzt können Sie diese Medikamente gegen Arthritis einnehmen bzw. Cremes und Salben verwenden. Wenn Sie stärkere Medikamente brauchen, kann Ihr Arzt auch kortisonhaltige Präparate oder auch Antibiotika verschreiben.